Atemschutz

Ein erfolgreicher Feuerwehreinsatz ist in den meisten Fällen nur mit Atemschutz möglich. Nach wie vor sind Kohlenmonoxid (CO) und Kohlendioxid (CO2) die bedeutendsten Brandgase. Daneben ist aber, durch die in der heutigen Bautechnik und Industrie verwendeten Stoffe, mit weiteren Brandgasen zu rechnen. Bei Bränden von Agrarprodukten wie Düngemitteln entstehen vielfach toxische Zersetzungsprodukte. Hier finden sie wissenswertes für den Atemschutzträger sowie für den Atemschutzwart.

 

Das Ausströmen von giftigen Substanzen verunmöglicht bereits bei geringer Konzentration ein Arbeiten, da diese die Augen, Schleimhäute und Atemorgane irritieren. Die heutige Einsatztaktik verlangt kurze Löschdistanzen und den Innenangriff. Nicht nur bei der Brandbekämpfung, sondern bei jedem Feuerwehreinsatz, bei dem mit Veränderungen der Umgebungsatmosphäre gerechnet werden muss, sind auch die Atemwege zu schützen.

Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger

Medizinische Tauglichkeit

Körperliche Leistungsfähigkeit

guter Trainingszustand

psychische Stabilität

Besonnenheit

Verantwortungsbewusstsein

Die Seite für den Atemschutzträger

Lieber Atemschutzgeräteträger!

Atemschutzgeräteträger agieren im Einsatzfall unabhängig von der Umgebungsluft und werden bei Bränden zur Rettung von Personen, Tieren und Sachgütern, zur Brandbekämpfung sowie zur technischen Hilfeleistung im toxischen Gefahrenbereich eingesetzt.

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Die Seite für den Atemschutzwart

Lieber Gerätewart!
Sie übernehmen mit der Wartung und Pflege Ihrer Atemschutzgeräte eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit. Denken Sie stehts an mögliche Folgen bei einem Versagen des Atemschutzgerätes. Aus diesem Grund sollte von jedem Gerätewart in der Regel alle 3 Jahre ein Wiederholungslehrgang besucht werden.

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